Aktuell


Koproduktion mit dem chilenischem Colectivo Zoológico

Nimby | Not in my backyard

 

Im Rahmen des Iberoamerikanischen Theaterfestivals ¡Adelante!

www.adelante-festival.de

 

Weitere Vorstellungstermine im April in Heidelberg und im Juli in Santiago de Chile

 

Eine chilenische Ökokommune. Die Bewohner grenzen sich durch viel Grün um ihre Häuser vom Rest der grauen Metropole ab. Doch die Gemeinschaft fühlt sich bedroht! Sie bangt um ihre Existenz und den Verlust ihres Lebensstils als die Stadtverwaltung beschließt den Bebauungsplan des Viertels zu ändern, um Sozialwohnungen zu ermöglichen. Jetzt geht die Kommune auf die Barrikaden. Im Kampf gegen »die anderen« entdecken sie ein neues Wir-Gefühl, das ihnen mit Erreichen eines gewissen Wohlstands und bourgeoiser Attitude verloren gegangen war. Doch ihr Aufbegehren findet kein Gehör. Verzweifelt und ohne Lösung für ihr Problem, vernetzten sie sich international mit anderen alternativen Bewegungen und stellen Kontakte bis nach Deutschland her. Zwei deutsche Experten für territoriale Konflikte dieser Art werden kurzerhand in die Gemeinschaft eingeladen. Man hofft auf Verbündete, die mit den geeigneten Rezepten dienen können, den Gedanken zu formulieren: sozialer Wohnungsbau ja, aber »Not in my Backyard!«


Premiere in Heidelberg - Biedermann und die Brandstifter

 

Am 02. Dezember 2016 hatte der Bühnenklassiker von Max Frisch Premiere im Zwinger 1.

 

http://www.theaterheidelberg.de/produktion/biedermann-und-die-brandstifter/

Heribert Vogt schreibt in der RNZ:

"Beim großen finalen Knall ist gar nicht so klar, wer da bei den Benzinkanistern der schlimmere Zündler war. In Susanne Schmelchers Inszenierung fliegen die Funken der Auseinandersetzung zwischen einem angepassten Bürger und einem Obdachlosen brandgefährlich hin und her - bis eben einer überspringt.

Nicht allein gesellschaftspolitisch, sondern auch kulturell-ästhetisch ist Schmelchers Inszenierung nah am Puls der Zeit. Dafür sorgt vor allem Toni Landomini (Musik) mit seinen begleitenden und kommentierenden Rap-Songs, die das Geschehen zeitgeistig aufmischen. Bühnenbildnerin Christina Kirk, die auch für die phantasievollen Kostüme verantwortlich ist, hat Biedermanns Zuhause entsprechend seinen Existenzängsten als fragiles Heim gebaut, das tatsächlich sehr rasch aus den Fugen gerät. Kräftige Funken schlugen aber zudem die Schauspieler mit tollen Leistungen, angeheizt durch Musik und Ausstattung.

Zum Glück brennt es da in unserer Zeit noch nicht lichterloh. Aber wenn man bedenkt, dass "Biedermann und die Brandstifter" einst auf Nationalsozialismus und Kommunismus gemünzt wurde und nun eindeutig auf populistisch verursachte Gewalt abhebt, so zeigt dies auch, dass nach der Globalisierung ein neues Zeitalter erreicht ist. - Starker Applaus."


TSCHICK ist wieder da!

Ab dem 12.10.2016 geht die Tschick-Inszenierung in die dritte Spielzeit am Theater Heidelberg.

Mit Martin Wißner als Maik, Benedict Fellmer als Tschick und Sheila Eckhardt als Isa.


Erfolgreiche Premiere am Tiroler Landestheater mit Shakespeares STURM


 

Spielzeiteröffnung in Innsbruck

 

Nächste Woche hat DER STURM von William Shakespeare in der Übersetzung von Erich Fried Premiere am Tiroler Landestheater. Damit eröffnet das Innsbrucker Theater seine Schauspielsaison im Großen Haus. Los geht es am Samstag, den 01.10.2016 um 19 Uhr.

 

Regie: Susanne Schmelcher

Bühne: Helfried Lauckner

Kostüme: Markus Spatzier

Musik: Viola Kramer

Dramaturgie: Romana Lautner

 

Mehr Informationen zum Stück, zur Besetzung sowie zu den weiteren Terminen siehe http://www.landestheater.at/info/stueck/der-sturm-1014


Theaterworkshop EQUIPE beendet

 

Der Theaterworkshop für Kinder und Jugendliche jeglicher Herkunft ab 11 Jahren fand vom 22.08. bis 26.08.2016 jeweils von 10 bis 16 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum "Holzwurm" auf dem Boxberg/ Heidelberg statt. Am 26.08.2016 wurde die von den Kindern und Jugendlichen erarbeitete Aufführung "Schneewittchen und die Welt" gezeigt.

In Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Elternverein Heidelberg e.V., dem Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Heidelberg e.V., dem TES e.V. Stadtteilmanagement Emmertsgrund, dem Kulturamt Heidelberg und dem Evang. Kinder- und Jugendzentrum "Holzwurm". Leitung: Susanne Schmelcher.

Fotos: Ingo Smolka.


Preview Spielzeit 2016/ 2017

 

Schauspieleröffnung im Großen Haus am Tiroler Landestheater

"Der Sturm" (Schauspiel von William Shakespeare . Deutsch von Erich Fried)

Premiere am 01.10.2016

http://www.landestheater.at/info/stueck/der-sturm-1014

 

Wiederaufnahme "Tschick" (Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung Robert Koall) am Theater Heidelberg

Ab dem 12.10.2016

http://www.theaterheidelberg.de/produktion/tschick-5/

 

"Biedermann und die Brandstifter" (Max Frisch) am Theater und Orchester Heidelberg

Premiere am 02.12.2016

http://www.theaterheidelberg.de/produktion/biedermann-und-die-brandstifter/

 

Lehrauftrag am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum

Wintersemester 2016/ 2017

http://www.theater.rub.de/?page_id=59

 

Sommertheater "Kasimir und Karoline" (Ödön von Horváth) auf der Limburg Bad Dürkheim

Premiere am 10.06.2017

http://www.tadw.de/


 

Wiener Theaterpreis NESTROY für die Beste Bundesländer-Aufführung

 

 „Anna Karenina“ von Armin Petras nach dem gleichnamigen Roman von Leo Tolstoi,

inszeniert von Susanne Schmelcher, Tiroler Landestheater

http://www.nestroypreis.at/show_content2.php?s2id=200

Anna Karenina - Tiroler Landestheater Innsbruck, Regie: Susanne Schmelcher, Foto: Larl

Jurybegründung:
"Die 31jährige Regisseurin Susanne Schmelcher beweist mit einem gut geführten homogenen Ensemble Sensibilität für die schwierige Balance zwischen Tragik und Komik, zwischen Romantik und Ironie. So gelingt es ihr, die Zeitlosigkeit großer Gefühle - Leidenschaft, Sehnsucht, Schmerz und Verzweiflung - zwischen Coolness und Empathie zu verorten.
Schräge Details altrussischer Uniformen als Zitate, Anna Karenina, ungestüm auf Rollschuhen, solange ihr Leben gegen die Konvention Glück verspricht, Kitty, die sich ebenfalls gegen ein vorbestimmtes Schicksal stemmt, als Teenager mit poppiger rosa Langhaarperücke und Kopfhörern, bis auch sie sich fügt – klug erdachte Subtexte.
Die miteinander verketteten Figuren behalten Stellung auf der leeren Drehbühne, die Szenen gleiten ineinander, während dunkelgraue Wände immer neue Räume freigeben. Eine frische, kitschfreie und dennoch berührende Inszenierung, der tragischen Schicksalslinie der lebenshungrigen Anna Karenina folgend."
(Eva Maria Klinger)


 

Über Theaterregie

 

Gastbeitrag auf der Seite von Chris Cuhls, Eventregisseur

http://ablaufregisseur.de/theaterregie/