TSCHICK

nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung: Robert Koall

 

Ein Lada + zwei ungleiche Teenager = ein großes Abenteuer. Maiks Sommerferien drohen die langweiligsten der ganzen Klasse zu werden: Sein Vater ist mit der Sekretärin auf »Geschäftsreise« und seine Mutter zum wiederholten Mal auf Entziehungskur. Alleine macht auch der Pool keinen Spaß. Doch dann taucht Tschick plötzlich auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, der neue Klassenkamerad, der mit seiner Familie soeben ausgesiedelte Russlanddeutsche. Mit einem geklauten Lada steht Tschick vor dem Gartenzaun. Die beiden haben noch nicht mal einen Führerschein. Aber was macht das schon, wenn die Welt auf einen wartet. Reiseziel: Walachei! Auf ihrem Weg treffen die beiden mehr nette Menschen, als sie sich jemals hätten träumen lassen. Und sie treffen Isa.

 

Theater und Orchester Heidelberg, Zwinger 1

Premiere: 12. Dezember 2014

 

Regie: Susanne Schmelcher

Bühne und Kostüme: Christina Kirk

Dramaturgie: Stephanie Michels

Mit: Elena Nyffeler/ Sheila Eckhardt, Florian Mania/ Benedict Fellmer, Martin Wißner

                                                                                                                                                                                                         Fotos: Annemone Taake

Pressestimmen

 

Regisseurin Susane Schmelcher jage ihre Helden »in kalkuliertem Wechsel zwischen Tempo und introspektiver Verwirrung in ihre versponnene Gedankenwelt«, schreibt Eckhard Britsch im Mannheimer Morgen (16.12.2014). Der Kritiker berichtet von »griffig gemachten Rollenspielen«. Mit zwei »eigenwilligen Typen«, Florian Mania und Martin Wißner, seien die beiden Protagonisten besetzt: »beide ergänzen sich in ihrer Unterschiedlichkeit wirklich gut«. Elena Nyffeler spiele Isa »agil und variabel im Ausdruck«. »Viel Beifall vom überwiegend jugendlichen Publikum.«

 

»Tempo, Tempo, Tempo« laute das Regiekonzept von Susanne Schmelcher; dem »jungen Premieren-Publikum schmeckte der 100-Minüter nicht einfach nur gut, sondern ganz ›Tschick‹-gemäß ›bonfortionös‹«, schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (15.12.2014).