DRAUßEN VOR DER TÜR

von Wolfgang Borchert

 

Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will. Der deutsche Kriegsheimkehrer Beckmann gelingt es nach dreijähriger Gefangenschaft nicht sich wieder ins Zivilleben einzugliedern. Während er noch durch die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt ist, haben seine Mitmenschen die Vergangenheit längst verdrängt. Auf den Stationen seiner Suche nach einem Platz in der Nachkriegsgesellschaft richtet Beckmann Forderungen nach Moral und Verantwortung an verschiedene Personentypen, Gott und den Tod. Am Ende bleibt er von der Gesellschaft ausgeschlossen und erhält auf seine Fragen keine Antwort.

 

Theater an der Weinstraße, Dürkheimer Haus

Premiere: 15. Februar 2008

 

Regie: Susanne Schmelcher

Fotos: Ulrich Huber